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PROGRAMMDETAIL

Gioachino Rossini L'italiana in Algeri

Dramma giocoso in zwei Akten (1813)

Libretto von Angelo Anelli, nach seinem Libretto für die gleichnamige Oper (1808) von Luigi Mosca

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Neuinszenierung

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LEADING TEAM

Jean-Christophe Spinosi, Musikalische Leitung
Moshe Leiser, Patrice Caurier, Regie
Christian Fenouillat, Bühne
Agostino Cavalca, Kostüme
Christophe Forey, Licht
Christian Arseni, Dramaturgie

BESETZUNG

Cecilia Bartoli, Isabella
Peter Kálmán, Mustafà
Edgardo Rocha, Lindoro
Alessandro Corbelli, Taddeo
José Coca Loza, Haly
Rebeca Olvera, Elvira
Rosa Bove, Zulma

Philharmonia Chor Wien
Ensemble Matheus
Walter Zeh, Choreinstudierung

ZUR PRODUKTION

Mustafà, der Bey von Algier, hat seine Frau gründlich satt und beschlossen, sie durch exotische Reize zu ersetzen: Eine attrak­tive Italienerin muss her. Prompt verschaffen ihm seine Piraten die schiffbrüchige Isabella, die auf der Suche nach ihrem Geliebten Lindoro ist. Eine Zukunft als Stern von Mustafàs Harem? Die resolute Isabella lässt sich nicht so leicht aus der Fassung bringen, und schon die erste Begegnung mit dem sexhungrigen Bey bestätigt sie in ihrer bewährten Strategie: Koketterie und Schmeichelei als Waffe. Mustafà weiß bald nicht mehr, wie ihm geschieht. Das Zusammentreffen von selbstgefälligem Machismo und emanzipatorischer Unbotmäßigkeit bildet das Zentrum dieser ebenso spaßigen wie irrwitzigen Handlung, in der zwei fremde Kulturen einander auch mit seltsamen Ritualen überrumpeln. So folgt der Zwangsbeglückung mit einem ­dubiosen orien­talischen Ehrentitel die Aufnahme in einen ­italienischen Ess-, Trink- und Schlaforden. Der eigentliche Witz aber liegt in der Musik: In L’italiana in Algeri (1813) entfaltet sich das ­komische Genie Rossinis erstmals in voller Blüte, am un­widerstehlichsten in jenen Momenten, wo die Figuren — wie am Ende von Akt I — vor lauter Verwirrung erstarren und zu Marionetten werden, zu Rädchen in einer elektrisierenden Maschinerie aus Rhythmus und Klang: „Organisierten und vollständigen Wahnsinn“ nannte Stendhal diese Musik treffend.

Dondorf Luxus-Spielkarte „Vier-Erdteile“, Entwurf um 1870, Frankfurt, 1880–1906, © The International Playing Card Society

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Preise
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